Forschung: "ArGUS"

ArGUS: Assistenzsystem zur situationsbewussten Abwehr von Gefahren durch UAS

Unbemannte Flugsysteme (UAS) haben sich innerhalb weniger Jahre zu alltäglichen Massenprodukten entwickelt. Selbst leistungsfähige Systeme sind heute durch unerfahrene Personen leicht zu steuern. UAS können deshalb für illegale oder terroristische Aktivitäten genutzt werden. Der Verbund ArGUS entwickelt ein Einsatzassistenzsystem mit dem UAS durch kombinierte Sensorik frühzeitig erkannt werden können. Den beteiligten Einsatzkräften wird eine detaillierte Bedrohungsanalyse geliefert und gegebenenfalls nutzergerecht Gegenmaßnahmen empfohlen. 

Die VDS GmbH berät dabei als Unterauftragnehmer des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB die Verbundpartner inhaltlich und rechtlich hinsichtlich dem Themenbereich Veranstaltungssicherheit und Großveranstaltungen und Unterstützt bei der Szenarienentwicklung sowie der Umsetzung und Evaluierung des Gesamtsystems.

Forschung: "MultikOSi"

Unterstützungssysteme für urbane Events - Multikriterielle Vernetzung für Offenheit und Sicherheit: Forschungsprojekt für das Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

 

 

Die VDS GmbH leitete als Ver­bund­ko­or­di­na­tor seit 2013 bis Projektende Dezember 2016 das Forschungsprojekt "MultikOSi", in dem Unterstützungssysteme für die sichere Konzeption und Durchführung von städtischen Großveranstaltungen erforscht wurden. Darüber hinaus war die VDS GmbH mit dem eigenen Teilvorhaben "Anwendungsbezogene Ausgestaltung ganzheitlicher, innovativer Sicherheitsfachplanungen für Großveranstaltungen" im Projekt beteiligt.

Das Projektteam bündelt seine Kompetenzen aus den Bereichen Veranstaltungssicherheit, Mathematik, Informatik, Soziologie und Bauingenieurwesen, um ein besseres Verständnis der Abläufe bei städtischen Großveranstaltungen zu erarbeiten, neue Modelle von Besucherströmen zu erforschen und diese miteinander zu verknüpfen. Daraus sollen Instrumente zur Planungsunterstützung und Optimierung von Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen abgeleitet werden.

Die Wechselwirkungen von Kriterien wie Sicherheit, Offenheit und Wirtschaftlichkeit stehen im Mittelpunkt der Optimierung. Mit dem umfassenden und interdisziplinären Ansatz sollen neue Methoden zur Planung von Veranstaltungen entstehen, die einen reibungslosen und sicheren Ablauf bei einer gleichzeitig hohen Besucherzufriedenheit ermöglichen. Aus den wissenschaftlichen Ergebnissen sollen später neue Softwareinstrumente zur Veranstaltungsplanung und -koordination entwickelt werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit II“ mit insgesamt 3,3 Millionen Euro.

multikosi.de